Mai 06 2012

Verjüngen Sie Ihr Geschäftsmodell mit Fragen

Category: Entrepreneurial Designludwiglingg @ 12:35

Verwenden Sie diese Fragen, um neue Geschäftsmodelle und bessere Möglichkeiten zu entdecken, einen Mehrwert für Ihre Kunden zu schaffen.

Der verstorbene Medienpublizist Neil Postman, hält Fragen für das wichtigste Denkwerkzeug, das den Menschen zur Verfügung steht. Um neue Geschäftsmodelle zu erstellen, fand ich im Blog www.ideaeconomy.net ganz viele Fragen dazu. Weil nicht jeder so gut Englisch kann, finden Sie hier nun die ins Deutsche angepassten Fragen. Sie sollen Ihnen helfen, Ihr Geschäftsmodell radikal neu zu erfinden. Nutzen Sie dieses Denkwerkzeug.

Die Fragen
Hier finden Sie eine Vielzahl an Fragen für die Entwicklung neuer Geschäftsmöglichkeiten. Nutzen Sie diese Fragen in einem Team oder als Einzelperson.

Schliessen Sie keine Ideen aus. Der Punkt um den es geht ist, die Extreme zu prüfen, ob es einen Wert an diesen Rändern gibt. So werden Durchbrüche erzielt. Man kann auch auf einem schrittweisen Weg zu einem neuen Geschäftsmodell kommen. Wobei die Vergangenheit zeigt, dass Durchbrüche nicht von etablierten Firmen kommen. Sie konnten diese nicht bewerkstelligen, weil eine radikal andere Art des Denkens erfordert war.

Diese Fragen helfen Ihnen, radikale und überzeugende Geschäftsmodelle zu entdecken. Denken Sie daran. Wenn Sie tun, was alle anderen tun, sinken Gewinne und Sie sind einem intensiven Wettbewerb ausgesetzt.

Hängen Sie ein paar Flip-Charts oder Papier an die Wände eines Raumes und schreiben Sie die folgenden Fragen oben an die einzelnen Abschnitte:

Wer? Was? Wo? Warum? Wann? Wie? Wie viel? Wie viele?

Springen Sie bei den Antworten ruhig hin und her und fügen Sie Ideen dahin, wo passen. Seien Sie in der Anfangsphase ruhig etwas unstrukturiert.

Damit die Fragen nicht zu sehr abstrakt werden, verwenden wir in diesem Beispiel einen Café-Besitzer.

Wer?

Wer kauft?
Schüler machen Hausaufgaben, Geschäftsleute treffen sich oder nutzen das Internet, Pendler holen Kaffee für den Weg zu Arbeit usw.
Von hier aus kann man anfangen zu experimentieren.

  • Studierende – Macht es Sinn, einen sozialen Ort für Konzerte, Kunstausstellungen, etc. zu schaffen
  • Geschäftsleute – Wollen diese ein Büro teilen? Vielleicht wollen sie private Büros oder Konferenzräume.
  • Pendler – Könnten Sie ein komplettes Frühstück verkaufen? Benötigen Sie einen Verkauf durch ein Fenster zur Beschleunigung des Verkaufsprozesses? Sollten Sie an einer Tankstelle oder in der Nähe einer belebten Kreuzung sein, weil Pendler hier sowieso anhalten?
  • Kaffee-Genießer – Sollten Sie sich auf Premium-Kaffee konzentrieren?

Wer macht es? – Mit Bikini bekleidete Bedienung, Kaffee-Experten, Automaten?
Wer gehört zum profitabelsten Segment?
Wer ist am wenigsten rentabel?

Was?

Wie Sie oben sehen können, hängt „Was Sie verkaufen“ direkt zusammen mit “an wen Sie verkaufen“.
Was verkaufen Sie? Verkaufen Sie Kaffee oder einen bequemen Platz, an dem sich Menschen treffen?

  • Kaffee – Könnten Sie mehr Abwechslung bieten? Höhere Qualität? Eine Vielzahl von Canapes? Fairtrade Kaffee?
  • Treffpunkte – Sollten Sie noch mehr bequeme Stühle bereitstellen? Private Konferenzräume? Sollte die Atmosphäre lebhaft oder ruhig sein?
  • Bequemlichkeit – Sind mehrere kleine Kioske besser als ein grösseres Cafe?
  • Kaffeekultur – Vermarkten Sie Kaffeemaschinen und Espressomaschinen in Spitenqualität?

Welche komplimentären Produkte und Dienstleistungen können Sie für jede der identifizierten Segmente aus dem “Wer?” Abschnitt bieten.

  • Die Studierenden: Kopieren und Druckdienstleistungen. Designer T-Shirts.
  • Geschäftsleute: Networking Gruppen, Büroflächen, Anrufbeantworter.
  • Pendler: chemische Reinigung
  • Kenner: Gourmet-Bohnen, Espressomaschinen in Spitzenqualität

Was würde sich in Ihrem Unternehmen ändern, wenn Sie Ihr Produkt-Angebot vereinfachen?
Zum Beispiel, nur 3 oder 4 Espresso-Produkte mit einem oder zwei Kuchen.

  • Könnten Sie eine bessere Qualität der Produkte zu einem niedrigeren Preis bieten?
  • Vielleicht könnten Sie den Bestellvorgang verschlanken, so dass Kunden schneller bedient würden.
  • Was wäre, wenn Sie Ihr Angebot stark erweitern?
  • 100 verschiedene Kaffeebohnen.
  • Würden Sie Liebhaber locken?
  • Würden Kunden in viel grösseren Mengen einkaufen?

Wo?

Auch hier werden Sie feststellen, dass sich einige Aspekte überlappen. Wo Sie verkaufen, hängt ab von den Segmenten, die Sie im “Wer?” Abschnitt entdeckten.

  • Wo verkaufen Sie?
  • Verkaufen Sie Premium-Kaffees, den die Leute nach Hause nehmen?
  • Vielleicht könnte es ein Internet-fokussierten Geschäft sein?
  • Vielleicht könnten Sie ein monatliches Kaffee-Abonnement anbieten?
  • Sollten Sie in einem trendigen Stadtteil Kaffee oder in der Nähe von stark frequentierten Straßen liegen?
  • Sollten Sie sich in der Nähe einer Universität niederlassen?
  • Sollten Sie Kaffee direkt in die Büros liefern?
  • Sollten Sie Catering für Meetings anbieten?

Warum?

Warum sollten die Kunden Ihr Unternehmen wählen?

  • Sie sind sozial?
  • Bieten Sie den besten Kaffee?
  • Sind Sie der billigste?
  • Offerieren Sie die beste Auswahl?
  • Ist die Atmosphäre des Cafe wichtig?
  • Sind Sie aktiv in der Gemeinde?
  • Gibt es Loyalitäts-Programme?
  • Sind Sie bekannt für Innovatives Marketing?

Wann?

Wann kaufen die Kunden?

  • Am Morgen?
  • Nachmittags?
  • Während der Arbeitszeit?
  • Am Wochenende?
  • Nach der Schule?

Wie?

Wie können Kunden kaufen?

  • Internet?
  • Fahren Sie an einem Fenster vorbei ( siehe McDonalds) ?

Wie wird der Kaffee gemacht?

  • Automatisierte Automaten?
  • Sind Sie ein Barrista und bieten eine professionelle Zubereitung des Kaffees an?

Von wo stammt der Kaffee?

  • Kaufen Sie direkt vom Erzeuger?
  • Investieren Sie in den Entwicklungsländern?

Wie wird der Kaffee geröstet?

  • Vor-Ort, so dass die Kunden immer Röstaromen riechen?
  • Bietet dies einen zusätzlichen Mehrwert des Café’s?

Wie viel?

  • Sollten Sie sehr teuer sein, um Exklusivität und hohe Qualität zu vermitteln?
  • Was wäre, wenn Sie Ihre Preise verdoppelt? Was würden Sie ändern müssen, um Kunden zu halten? Würden Sie profitabler sein?
  • Könnten Sie den Kaffee gratis anbieten, im Austausch für Werbung auf Tassen oder durch den Verkauf anderer Produkte?
  • Könnte der kostenlose Kaffee Lockvogelangebot für andere Produkte sein?
  • Könnte der Kaffee eine kostengünstige Probe sein, damit die Verbraucher Bohnen kaufen?

Wie viele?

  • Verkaufen Sie eine Tasse Kaffee an einen Kunden, oder konzentrieren Sie sich auf grosse Konferenzen und Veranstaltungen, wo Sie Hunderte verkaufen?
  • Könnten Sie einen Club für Kaffeebohnen gründen, in dem Sie Rabatte anbieten, wenn genügend Menschen sich bereit erklären, zur gleichen Zeit zu kaufen?
  • Wie viele Standorte? Sollten Sie noch Kioske auf beiden Seiten einer Strasse eröffnen, um es einfach für Pendler zu machen?
  • Wie würde sich das Geschäft verändern, wenn Sie keine Mitarbeiter hätten? (stattdessen Automaten)
  • Was wäre, wenn Sie das Personal verdreifachen und die Qualität erhöhen?
  • Was wäre, wenn das Volumen zehn Mal höher an einem Ort wäre? Was würden Sie anders machen?

Die Fragen und Antworten sind ein Ausgangspunkt. Eine gute Gruppe entdeckt in kurzer Zeit viele Möglichkeiten. Lassen Sie hanebüchene Ideen zu, weil hier die echten Durchbrüche entdeckt werden.

Andere Unternehmen waren erfolgreich, indem sie diese Fragen stellten:

  • Was wäre, wenn wir unser Produkt verschenken und unsere Erträge mit Werbung erwirtschaften?
  • Was wäre, wenn wir mit Benzin angetriebene Autos weglassen?
  • Was wäre, wenn wir nicht physisch eine Universität besuchen müssten, um zu lernen?
  • Was wäre, wenn wir einen Büroraum nicht mehr mieten?
  • Was wäre, wenn Arbeitnehmer jederzeit arbeiten könnten, wann sie wollten?
  • Was wäre, wenn unsere Mitarbeiter auf der ganzen Welt verteilt wären?

Hinterfragen Sie Ihre Annahmen und Sie werden neue Möglichkeiten finden. Es ist wichtig, aus der Vergangenheit lernen. Lassen Sie nicht zu, dass die alte Art und Weise Dinge zu tun, Sie in Ihren Möglichkeiten beschränkt.

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Apr 02 2012

Wie man Aufmerksamkeit bekommt

Category: Allgemeinludwiglingg @ 07:02

Eine der einfachsten Methoden, um auf sich aufmerksam zu machen, besteht darin, den Menschen zu erzählen, was wir genau machen. Es ist erstaunlich, welche (Sog-)Wirkung es hat. Plötzlich fangen sie an, sich dafür zu interessieren und zu fragen, ob es für sie in Frage käme. Dieser Tipp stammt von Rhetorik- und Managementtrainer Stéphane Etrillard. Er erlebt es im Moment und sieht, wie die Augen der Menschen funkeln, wenn er ihnen vom Mastermind Coaching erzähle.

Gleich mal testen.


Mrz 24 2012

Link Tipps der Woche

Category: Allgemeinludwiglingg @ 12:53

Marketing

Mehr Umsatz durch Marketing-Kooperationen
Tipps vom Experten Christian  Görtz

Innovative Geschäftsmodelle
Leckere Rezepte und frische Zutaten frei Haus
Mühseligen Einkauf sparen

Microtraining
3,5h Training im Kurzzeitformat

Ein neues Geschäftsmodell für das Berggebiet
Anforderungen an das Ausführungsgesetz zur Zweitwohnungsinitiative

Mitarbeiter

Hören Sie auf zu jammern! Sie haben es doch gewählt
Roland Kopp-Wichmann zu B- und C- Mitarbeitern

Minderleister raus?
Jörg Knoblauch gibt Tipps, wie man mit C-Mitarbeitern umgeht.

Englische Artikel
12 Reasons Why the Apple Design Process Is Nothing Special
Brian Ling
beschreibt, warum Apple so erfolgreich ist.


Mrz 17 2012

Literatur zum Download

Category: Entrepreneurial Design,Entrepreneurshipludwiglingg @ 12:53
CC by Mestra Ashara

CC by Mestra Ashara

Das Labor für Entrepreneurship bietet einige Literatur zum kostenlosen Download an.

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Mrz 17 2012

Blog-Parade zum Thema: Gründen mit Komponenten

Category: Allgemein,Entrepreneurial Design,Entrepreneurshipludwiglingg @ 12:45
CC by Mestra Ashara

by Mestra Ashara

Bevor am 29. & 30.10.2011 in Berlin wieder über 1.000 Gründer und erfolgreiche Unternehmer zum Entrepreneurship Summit zusammenkammen und voneinander lernten, eröffnete das Labor für Entrepreneurship mit einer Blog-Parade die Diskussion und fordern die Leser, hiermit auf, aktiv mitzumachen.

Das Motto der „Blog-Parade“ ist „Gründen mit Komponenten“

Zahlreiche Artikel gingen ein.

Insgesamt haben 12 Blogger auf den Artikel verlinkt und sogar eigenen Artikel zu dem Thema “Gründen mit Komponenten” geschrieben.

Die gesammelten Veröffentlichungen sind hier zusammengestellt:

Bei der Vielfalt der Beiträge sollten für viele Gründungsinteressierten wertvolle Tipps und Hinweise enthalten sein. Das Labor für Entrepreneurship hofft mit dieser Blogparade bei der Ausarbeitung Ihres Business Models wertvolle Anregungen zu liefern.

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Mrz 16 2012

22.03.2012 XING-OZ STARTUP-Frühstück – Marke Start-Up!

Category: Entrepreneurshipludwiglingg @ 08:16

Erfolgreicher Markenaufbau nicht nur für Jungunternehmen und künftige Unternehmer/Selbständige. Auch erfahrene Unternehmer und Selbständig profitieren von diesem Vortrag.

Red Bull, Freitag, Fleurop, Zimtstern . . . alle haben als kleine Marken angefangen. Der Aufbau der Marke sollte kreativ, effektiv und konsequent sein. Doch wie erreicht man das?

In einem Kurzvortrag wird Renate Schlatter, knopfloch24 Fragen zur Entstehung, Aufbau und Erhalt einer starken Marke beantworten.

8:00 – 8:30 Impulsvortrag
8:30 – 9:30 Fragen und Networking bei Kaffee und Gipfeli

Hotel Rössli Hurden
Hurdenerstrasse 137
8640 Hurden
Beginn: Do, 22.03.2012, 08:00
Ende: Do, 22.03.2012, 09:30

Anmeldung über XING

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Mrz 16 2012

Link Tipps der Woche

Category: Entrepreneurial Designludwiglingg @ 07:50

Thema Geschäftmodell

Crowdfunding als Geschäftsmodell der Zukunft? Die TAZ wagt ein Projekt
Erste Schwarmfinanzierung für journalistisches Verlagsformat

Witziges Geschäftsmodell: Kaffeeabo – Röstung und Auslieferung per Velo: Alex Roth
Pepper Peddler

Open Innovation: Keine Trickkiste, sondern eine Geisteshaltung
Die Plattform für Innovationskultur

Geschäftsmodell, dass mit der Schwarmauslagerung arbeitet.
Australian Flightfox

Neues Geschäftsmodell für die Buchhandlungen in der Schweiz? Die Kunden zahlen für die Bücher, was sie wollen.
Brasilianisch Pilotprojekt

Bücher und Online Inhalte unter einer Creative Commons Lizenz im Web veröffentlichen
buchundnetz geht neue Wege

Mit Schwarmauslagerung (Crowd) Bücher befreien
Gluejar sucht neue Wege im Verlagswesen

Unternehmensbeispiele für erfolgreiche neue Geschäftsmodelle.
Stefanie Senfter berichtet über “Neue Geschäftsmodelle finden”

Nützliche Tipps

Apple-Designer Jonathan Ive: Nur besser, sonst gar nicht.
Ralf Bindel schreibt über das Motto von Sir Ive

11 Tipps für die beste Präsentation deines Lebens
Hannes Treichl’s Hinweise

Burckhard Schneider gibt seine wichtigsten Inspirationsquellen bekannt
Fünf Webseiten, die mich fast täglich inspirieren

Englische Artikel

Duarte’s Diagrammer™: 4,000 Diagrams at Your Fingertips for 99 cents each
Diagrammer

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Mrz 10 2012

Link Tipps der Woche

Category: Entrepreneurshipludwiglingg @ 07:42

Monika Birkner bringt wieder nützliche Tipps
Wie Social Media Ihr Business verändern und Sie sich am besten darauf einstellen

Burkhard Schneider berichtet über virtuelle Währungen
Businesstrend-Watchlist: Virtuelle Währungen

Markus Knill denkt über Streit am Telefon nach:
Einfach den Hörer aufhängen?


Feb 06 2012

Chancen finden

Category: Allgemeinludwiglingg @ 14:32

Liebe Entrepreneure,

vor zwei Wochen bestellte ich mir einen saftigen Döner Kebab eingewickelt in Fladenbrot. Während ich wartete, kam ich mit einem weiteren wartenden Kunden des Döner Imbiss ins Gespräch. Wie sich herausstellte, war er auf der Suche nach einer neuen Stelle als Verkäufer. „Verkäufer sein ist mein Traumjob“, sagte er, „aber niemand gibt mir eine Chance, weil ich noch keine Erfahrung als Verkäufer habe.“

Das machte mich stutzig. Eigentlich ist es doch heute ganz einfach, diese Erfahrung aufzubauen. So kann man im ersten Schritt mal auf ebay und ricardo beginnen Produkte zu verkaufen. Zudem bieten Flohmärkte wunderbare Chancen um erste Erfahrungen zu sammeln. Danach könnte er im nächsten Schritt seine 2 – 3 Traumfirmen recherchieren und herausfinden, was diese brauchen. Vielleicht kann er Produkte mal auf eigene Faust verkaufen oder neue Kunden bringen.

Woran liegt es, dass manche die vor ihnen liegenden Chancen nicht anpacken? Natürlich frage ich mich dass auch. Übersehe ich vor mir liegende Chancen? Ich bin schon gespannt, was ich im Februar entdecken werde. Wollen Sie auch auf Entdeckungsreise gehen und herausfinden welche Chancen für Sie
im Februar bereit liegen?

Was kann man sonst noch tun? Andrea Libardi hat einen guten Vorschlag
Lieber Herr Lingg
Wenn er (Traumjob Verkäufer) im Schnellkursus Verkäufer werden will, dann soll er sich bei Corris melden und bei Standaktionen Leute auf der Strasse ansprechen. Sie arbeiten nach dem Erfolgsrezept: junge sympathische Leute sprechen junge sympathische Leute an. Das ist der absolute Knochenjob: wetterabhängig, die Leute lassen sich auf der Strasse nicht gern ansprechen, man wird mit vielen Neins konfrontiert, die Schweizer sind chronische Muffel von morgens bis abends, aber man hat immerhin ein gutes Argumentarium intus und wird auf alles Mögliche geschult. Wer diese harte Schule ein halbes Jahr macht, wird mit grösster Wahrscheinlichkeit ein Topverkäufer. Und man lässt sich von einem Nein nicht mehr beirren. Und vor allem: Man traut sich! Das ist eigentlich der Hauptpunkt.
Herzliche Grüsse
Andrea Libardi


Feb 02 2012

Kaminfeuergespräch im Orell Füssli, Zürich

Category: Entrepreneurshipludwiglingg @ 09:52

Ludwig Lingg interviewt in diesem Event die jungen Macher Thomas Kupferschmied (Designer) und Arben Qehaja (Architekt). Die Jungunternehmer geben einen Einblick in ihre Geschäftsmodelle, Chancen und Risiken der Selbständigkeit.

Teil 1 des Abends: Interviews
Design ist meine Stärke, Leidenschaft mein Antrieb lautet das Motto von Thomas Kupferschmied. Er ist Inhaber und Kreativ Direktor der KUPFERSCHMIED werkstatt für gediegene kommunikation™

Wer in der Architektur nicht wagt, bleibt gewöhnlich … so das Motto des Architekten Arben Qehaja. Zusammen mit seinem Team realisiert er Bauobjekte, berät und sichert eine termingerechte Fertigstellung des Bauvorhabens.

Teil 2 des Abends: Networking

Freitag, 3. Februar 2012
Beginn 18:00 Uhr
Eintritt kostenlos
Orell Füssli Krauthammer Abteilung für Architektur, Kunst und Design, 2. OG
Füsslistrasse 4, Zürich
Direkt bei der Tramhaltestelle Rennweg

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Jan 28 2012

Gelungener Start der neuen Eventreihe XING-Start-up-OZ

Category: Entrepreneurshipludwiglingg @ 14:06

Im Seminarraum des Rössli in Hurden trafen sich am 26. Januar zukünftige Jungunternehmer und Unternehmer/Selbständige zur neuen XING Eventreihe. Es gab 3 humorvolle und teilweise sehr lustige Kurzvorträge von Experten rund um das wichtige Thema der Finanzen, Planung und Infrstruktur. Ich war als Moderator tätig.

Simon May vom IFJ referierte darüber, wie man einen Businessplan schreibt. Priska Schoch vom Gyrps Offertenportal gab Tipps zur 10’000 Franken Gründung und Monika Stamm, Stamm Treuhand, sprach über Konkurs oder Erfolg ( Erfahrungen einer Treuhänderin ).

Das erste Feedback der Teilnehmer war sehr gut. Manche waren überrascht über die sehr gute Qualität der Vorträge. So wurde positiv erwähnt, dass echte praktische Tipps weitergegeben wurden.

Das anschliessenden Networking fand im Restaurant statt. Dies liegt wunderbar direkt am See und ich freue mich schon auf hellere Abendzeiten, um einen Blick auf den See und die Berge zu geniessen.


Jan 18 2012

Sehr nützliche Hilfe

Category: Allgemeinludwiglingg @ 09:49

Rezension Leitfaden Online Marketing

Band 2 des Leitfaden Online Marketing wurde umfangreicher als der erste Band. Torsten Schwarz als Herausgeber trug das Wissen der Branche von 166 führenden Köpfen der Branche zusammen. Allen Respekt vor dieser gewaltigen Aufgabe.

Worum geht es?
Die Autoren des Leitfaden beschreiben die Chancen, Techniken und Praxisbeispiele die sich für Unternehmen ergeben, wenn sie Onlinemarketing in ihren Marketingkanälen nutzen um neue Kunden zu gewinnen und den Nutzen für die Kunden erhöhen.

Was sind die Stärken des Buches?
Wer noch keine Ahnung von Onlinemarketing hat, ist sehr gut bedient mit dem Kapitel Grundlagen für die Praxis. Zudem finden sich unter den Expertenartikel immer wieder Beiträge, die nicht nur für Grossunternehmern sind, sondern auch für Kleinunternehmer und Selbständige. So schreibt beispielsweise Stefan Berns viele praktische Tipps, wie Kleinunternehmer mit vertretbarem Aufwand Onlinemedien für sich nutzen können. Ein weiteres Beispiel ist der Artikel von Elke Fleing ‘Kompetenz beweisen im eigenen Blog’. Onlinemarketing-Profis steigen gleich ab Kapitel zwei ein und erfahren dort den aktuellen Stand des Wissens.

Als Arbeitsbuch bleiben keine Wünsche offen. Stichwortverzeichnis, Inhaltsverzeichnis und Autorenverzeichnis sind genauso vorhanden wie weitergehende Literaturhinweise. Der Leitfaden glänzt mit sehr vielen Praxisbeispielen auf über 100 Seiten. Das macht den Leitfaden sehr würzig.

Was sind die Schwächen des Buches?
In der letzten Ausgabe fanden es Neulinge schwierig bei der Fülle der Artikel einen Einstieg ins Onlinemarketing zu finden. In der aktuellen Ausgabe schrieb Torsten Schwarz das Kapitel zu den Grundlagen für die Praxis. Eine gelungene Erweiterung gegenüber Band 1. Neu kamen ebenso drei Kapitel zu Social Media dazu.

Fazit: Der Leitfaden ist ein sehr wichtiges Werkzeug im Online Marketing.

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Jan 16 2012

26.01.12 XING-Start-up-OZ vom Businessplan zur 10’000 Franken Gründung

Category: Entrepreneurshipludwiglingg @ 16:41

START-UP-XING-OZ in Kooperation mit der Gruppe STARTERPOINT
Ein Event für Jungunternehmer und künftige Unternehmer/Selbständige.

Ihr erhaltet 3 Kurzvorträge von Experten rund um das wichtige Thema der Finanzen und Planung und beim anschliessenden Networking findet man Sparringspartner für seine Ideen und knüpft wertvolle Kontakte.

Teil 1 des Abends: Vorträge
Simon May, IFJ, Wie man einen Businessplan schreibt
Priska Schoch, Gyrps Offertenportal, Infrastuktur: Die 10’000 Franken Gründung
Monika Stamm, Stamm Treuhand, Konkurs oder Erfolg ( Erfahrungen einer Treuhänderin )

Teil 2 des Abends: Networking
Kontakte knüpfen, Sparringspartner finden und sein persönliches Netz erweitern

Beginn: Donnerstag, 26.01.2012, 19:00

Ort: Restaurant Rössli, Hurden
Hurdenerstrasse 137
8640 Hurden
Eintritt: 30.– SFr.

Anmeldung über XING

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Jan 02 2012

Termine im ersten halben Jahr 2012

Category: Entrepreneurshipludwiglingg @ 15:23

Liebe Entrepreneure,

sind Sie gut ins neue Jahr gerutscht? Prima!

Termine 2012

CC von Stormcloud1001

Auch 2012 werde ich wieder Events in Uster durchführen. Diese Events sind eingebunden in eine Eventreihe. In Kooperation mit XING gibt es 2012 drei Events rund um den Zürichsee für STARTER, Jungunternehmer und solche, die es werden wollen. An ersten Donnerstag im Monat finden die Interviews in Uster statt. Am zweiten Donnerstag im Monat finden die Morgenevents in Zürich statt. Diese laufen schon über ein Jahr sehr erfolgreich. Am vierten Donnerstag im Monat finden Morgenevents in der Region Rapperswil statt. Klingt das nicht spannend?

Zusammen mit ORELL Füssli Krauthammer organisiere ich Freitag, den 3. Februar nach Feierabend ein Kaminfeuergespräch. Ich werde 2 Jungunternehmer – einen Designer und einen Architkten – interviewen.

Damit diese Events so richtig beginnen, findet am 26. Januar ein Starterevent im Rössli in Hurden statt. Ich fand hervorragende Referenten. Sie erhalten 3 Kurzvorträge von Experten rund um das wichtige Thema der Finanzen und Planung und beim anschliessenden Networking findet man Sparringspartner für seine Ideen und knüpft wertvolle Kontakte.

Teil 1 des Abends: Vorträge
Simon May, IFJ, Wie man einen Businessplan schreibt
Priska Schoch, Gyrps Offertenportal, Infrastuktur: Die 10’000 Franken Gründung
Monika Stamm, Stamm Treuhand, Konkurs oder Erfolg ( Erfahrungen einer Treuhänderin )

Teil 2 des Abends: Networking
Kontakte knüpfen, Sparringspartner finden und sein persönliches Netz erweitern

Die Termine aller Kooperationspartner im Überblick

12. Januar 2012, Zürich, Starterpoint, Kämpf dich auf Googles Toppositionen mit SEO
26. Januar 2012, Starterevent, Rössli Hurden, XING-Start-up-OZ vom Businessplan zur 10’000 Franken Gründung

3. Februar 2012, Kaminfeuergespräch, ORELL Füssli,
9. Februar 2012, Zürich, Starterpoint, Der Markt von Morgen – Business Development

01. März 2012, Uster, Interview mit Jungunternehmern
08. März 2012, Zürich, Starterpoint
29. März 2012, Rössli Hurden, Erfolgreicher Markenaufbau für Jungunternehmen

05. April 2012, Uster, Interview mit Jungunternehmern
19. April 2012, Zürich, Starterpoint
26. April 2012, Rössli Hurden, Das perfekte online Video auf Youtube & Co. und die virale Vermarktung

03. Mai 2012, Uster, Interview mit Jungunternehmern
10. Mai 2012, Zürich, Starterpoint
24. Mai 2012, Region Rapperswil

07. Juni 2012, Uster, Interview mit Jungunternehmern
14. Juni 2012, Zürich, Starterpoint
28. Juni 2012, Region Rapperswil

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Dez 12 2011

Geschäftsmodelle mit der breiten Masse (Crowd)

Category: Bücher,Entrepreneurial Designludwiglingg @ 22:38

Ross Dawson und Steve Bynghall, Autoren des Getting Results From Crowds bieten den ihrer Meinung nach wertvollsten Teil ihre Buches kostenlos an: Die Analyse der “Crowd Business Models”. Auf Deutsch: Die Anaylse der Geschäftsmodelle mit der breiten Masse. Sie halten “Crowdsourcing“, auch als Schwarmauslagerung bezeichnet, als einen fantastischen Weg für kleine und grosse Organisationen, um Zugang zu einmaligen Ressourcen zu erhalten und ihre Organisation zu skalieren. Zunehmend wir es auch für kommerzielle Geschäftsmodelle wichtiger.

Beide Autoren schufen einen Rahmen, in dem sie sieben grundsätzliche Geschäftsmodelle fanden, die auf Schwarmauslagerung ( Crowd ) bassieren. Sie analysierten, auf welche Weise die Monetarisierung funktioniert und fanden ebenso die passenden Erfolgsfaktoren. Der “Crowd Business Models” Rahmen unten fügt diese Kategorien zusammen. Weitere Details findet man im Kapitel 22 des Buches “Crowd Business Models”. Sie entschlossen sich, diese Quellen frei zugänglich zu machen. Vielleicht sind sie nützlich beim Design neuer Geschäftsmodelle. Gehen Sie auch auf Getting Results From Crowds website und auf Gratis Kapitel.

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Nov 20 2011

35 Jahre bis zur Meisterschaft

Category: Vorbilderludwiglingg @ 22:09

Nur 30 Schwertmacher in Japan leben von diesem Beruf. Einer davon ist Korehira Watanabe, der beim legendären Schwertmachermeister Akihira Miyairi lernte. Er benötigte 35 Jahre Lehrzeit um ein Koto ( altertümliches Schwert ) zu schmieden.

Handmade Portraits: The Sword Maker from Etsy on Vimeo.

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Nov 18 2011

Linktipps der Woche

Category: Allgemeinludwiglingg @ 18:39

Sie erhalten heute nützliche Artikel aus anderen Blogs.

  1. Zeitmangel als Webdesigner = falsches Personalmanagement? von
  2. Was falsch war, wird richtig – Warum ein guter Coach ein Wortkünstler sein sollte von Monika Birkner 
  3. Einladung zu einem Experiement: Können Sie sich selbst zum Strahlen bringen? von Monika Birkner 
  4. Business-Model Development / Discovery Driven Plannung – Videoclip mit Prof. Sven Ripsas und Dr. Patrick Stähler
  5. Meinungsänderung von Tanja Konerth


Nov 14 2011

Wie man eine Geschäftsidee verbessert mit Sichtachsen

Category: Entrepreneurial Designludwiglingg @ 19:42

Im Rahmen des Entreprenership Summit 2011 stattfindende Impulsguppe “Sichtachsen”, demonstrieren Prof. Günter Faltin und Holger Johnson diese Technik mit dem Thema “Hotel anders denken”. Es geht darum, eine “Idee zu öffnen”.
 

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Nov 12 2011

Keynote von Prof. Faltin zum Entrepreneurship Summit in Berlin

Category: Entrepreneurshipludwiglingg @ 13:23

1.500 Menschen strömten am 29. und 30. Oktober 2011 in den Henry-Ford-Bau, um beim diesjährigen Entrepreneurship Summit dabei zu sein. Damit etablierte sich die Veranstaltung als eines der größten Events zum Thema “Entrepreneurship” in Europa. Prof. Faltin spricht die Keynote.

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Nov 04 2011

Wie Sie Ihr Entrepreneurial Design bewerten (1/8)

Category: Entrepreneurial Designludwiglingg @ 05:55

Alexander Osterwalder trug 7 wesentliche Fragen zusammen, um ein Entrepreneurial Design zu bewerten kann. Ich übersetzte seinen Artikel ins Deutsche und produzierte 8 Videoclips dazu.

Jedes Entrepreneurial Design hat ein Produkt und / oder Service im Mittelpunkt, das eine Aufgabe für den Kunden erledigt. Das nennt sich Value Proposition. Manche kennen den Begriff Nutzen oder Leistungsversprechen. Bevor Sie Ihr Entrepreneurial Design als Ganze bewerten, fragen Sie sich diese grundlegenden Fragen von Alexander Osterwalder im Zusammenhang mit dem
Nutzen, den Sie Ihren Kunden anbieten.

  1. Wie gut erledigt der Nutzen, den Sie mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen anbieten, eine Aufgabe (Job) Ihres Kunden? Ganz einfach: Welchen Job erledigen Sie für Ihren Kunden?
  2. Wie viele Personen oder Firmen gibt es, die eine ähnliche Aufgabe (Job) erledigt haben wollen? Dadurch erhalten Sie die Grösse des Marktes.
  3. Wie wichtig ist diese Aufgabe (Job) für den Kunden wirklich und ist er tatsächlich bereit dafür zu bezahlen?

Soweit die Grundlagen. Allerdings sind selbst die besten Produkte zunehmendem Wettbewerb ausgesetzt. Deshalb gehen wir bei den nächsten Fragen weg von einem reinen Produkt / Markt-Segment Ansatz hin zu einem ganzheitlichen Entrepreneurial Design Ansatz. Dazu mehr in den nächsten Beiträgen.

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